BannerbildBannerbild

Konzeption

Bild Kita

  

 

 

 

 

 

 

 

KONZEPTION

 

Gebt euern Kindern Zeit fürs Spiel,

Stress gibt´s auf der Welt so viel.

Unbeschwert sollen sie noch sein,

so lange sie noch unschuldig sind und klein.

 

Lautstark sind sie oft zu hören,

das sollte uns Erwachsene nicht stören.

Viel zu früh kommt der Ernst im Leben,

der Kampf um Geld und nach Erfolg zu streben.

 

Nehmt euch Zeit den Kindern zu zusehen,

während dem Spiel bleibt die Zeit für sie stehen.

Voll Vertrauen und Natürlichkeit,

schnell vergessen sie den Streit.

 

Sie glauben noch an eine heile Welt

denken nicht an Reichtum und Geld.

Liebe und Zuneigung sollt ihr ihnen geben,

das ist das Wichtigste fürs spätere Leben.

 

Gebt euern Kindern Zeit genug,

denn die Kindheit vergeht wie im Flug.

Wer glücklich war, als er noch klein,

wird auch ein zufriedener Erwachsener sein.

Caroline McClure

Widmung

Wir widmen diese Konzeption den Kindern, die uns jeden Tag auf eine „Reise“ mitnehmen…. eine Reise in die Fantasie, eine Reise des Staunens und der Neugierde auf das Leben.

Wir danken euch, dass ihr uns stets daran erinnert, wie großartig all die kleinen Dinge des Lebens sind. 

 

Mit Liebe, Geduld, Freude, Hoffnung und Verantwortung begleiten Sie, liebe Eltern, Ihr Kind auf dem Weg ins und durch das Leben.

Wir freuen uns, dass Sie uns Ihr Vertrauen schenken.

 

 

Unsere Villa und Umgebung

Die Gemeinde Groß Laasch ist Träger unserer Einrichtung. Verwaltet wird sie durch das Amt Ludwigslust-Land.

Unsere Kita liegt zentral in der Gemeinde Groß Laasch unmittelbar gegenüber des Wasserspielplatzes und nah der neu eröffneten Turnhalle der Gemeinde. Wald und Wiesen umgeben unsere Einrichtung und bieten unseren Strolchen viele Naturerfahrungen.

Unser Kindergartengebäude, liebevoll „die Villa“ genannt, beherbergt seit 1960 Krippenkinder. Seit 1990 werden dort Kindergarten- und wenig später auch Hortkinder betreut.

2006 fanden umfangreiche Sanierungs- und Umbaumaßnahmen statt, um es den Kleinsten der Gemeinde so schön wie möglich zu machen.

Öffnungs- und Urlaubszeiten

Unsere Einrichtung ist aktuell von 6:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.

Die Teilzeitkinder werden von 08:00 Uhr bis 14:00 Uhr oder von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr betreut. Für die Hortkinder besteht die Möglichkeit von 6:00 Uhr bis 7:00 Uhr von unserem Frühdienst mitbetreut zu werden.

In den Sommerferien vom 18.07.2022 bis 05.08.2022 wird unser Kitagebäude für unsere Strolche renoviert/saniert und die Erzieher gehen größtenteils in ihren Jahresurlaub. Wir bitten daher alle Eltern, ihre Kinder für 2 Wochen in der Zeit aus der Einrichtung zu nehmen und auch ihren Jahresurlaub zu genießen. Es wird eine Notbetreuung für die Kinder geben, deren Eltern keinen Urlaub bekommen.

 

 

Unsere Räumlichkeiten

Unsere Villa erstreckt sich über insgesamt zwei Stockwerke. Im unteren Bereich wuseln unsere Kleinsten umher und im oberen Bereich finden sich unsere größeren Strolche. Der Krippenbereich ist durch die erste Eingangstür zu erreichen und umfasst drei offene Gruppenräume, eine direkt angrenzende Küche, einen Multifunktionsraum und einen eigenen sanitären Bereich mit Toiletten in verschiedenen Größen. Unsere Dreijährigen werden über die zweite Eingangstür erreicht. Sie haben auch ein eigenes Bad und dürfen den Funktionsraum mit nutzen. Im Obergeschoss tummeln sich im großen Wolkenraum die 4- und 5- jährigen und entlang des Flures zwei weitere offene Räume für unsere Vorschüler. Oben dürfen sich die Kinder über eine eigene Küche freuen, in der sie hauswirtschaftlich tätig werden können und sanitäre Einrichtungen sind ebenfalls oben vorhanden. Das Erzieher- und Leitungsbüro grenzt an die Vorschulräumlichkeiten. Garderoben befinden sich im oberen wie im unteren Geschoss mit eigenen Fächern für die Kinder. Unsere Villa ist hell und freundlich und strukturiert eingerichtet mit Bezug zur Natur (Wandbilder, Gebasteltes). Uns ist eine liebevolle, fröhliche Gestaltung für die Kinder wichtig, wir wollen so eine vertrauensvolle und familiäre Umgebung schaffen. Neben unserer Villa dürfen die Hortkinder in einem eigenen Komplex toben, spielen und lernen und auch den Multifunktionsraum mit nutzen sowie die Küche zum Kochen und Backen. Auf dem Hof finden sich verschiedene Holzspielgeräte, eine Wasserspielstrecke, ein Barfußpfad und Vieles mehr.

 

Verpflegung

In unserer Kita gibt es Vollverpflegung, einschließlich Getränke wie Milch, Wasser, Säfte und Tee.  Zurzeit werden wir von dem Essenanbieter „ImMENSAppetitlich“ mit regionalen Produkten beliefert. ImMENSAppetitlich ist DGE zertifiziert und schreibt sich gesunde kindgerechte abwechslungsreiche Ernährung auf die Fahnen. Die Kinder setzen ihren Essensplan auf Magnettafeln zusammen. Sie lernen so, wie die Produkte als Ganzes aussehen und wie sie Nahrungsmittel gesund und nachhaltig zusammenstellen. Unsere Servicekräfte (pädagogisches Begleitpersonal) bereiten Frühstück und Vesper zusammen mit wechselnden Kindergruppen zu und erklären ihnen ganz natürlich die Vorteile der einzelnen Nahrungsmittel. Ihre Feinmotorik wird unbewusst geschult und ihre Selbstständigkeit verbessert. Gleichsam entsteht ein Glücksgefühl bei unseren Kleinen, wenn sie etwas Fertiges geschaffen haben und es dann anschließend essen dürfen. Die Essenszubereitung, das Tischaufdecken, das Abdecken und Säubern gehören zum Alltag dazu und bilden gleichzeitig ein wundervoll vielfältiges pädagogisches Feld.

 

Kapazität

Die Einrichtung bietet Platz für 85 Strolche. Der Krippenbereich gliedert sich in 3 Gruppen (je 6 Kinder), die gemeinsam spielen, toben, essen und schlafen, aber auch einzeln Ausflüge durchführen. Drei Erzieherinnen kümmern sich liebevoll um ihre Bedürfnisse. Auch der Kindergartenbereich gliedert sich in 3 Gruppen( derzeit insgesamt 44 Kinder), sodass wir mit dem Hort (derzeit 19 Kinder) 7 Gruppen betreuen. Unsere Naturverbundenheit spiegelt sich bereits in den Gruppennamen wieder. So schaffen wir ein erstes Bewusstsein für einheimische und eingewanderte Tiere.

Krippe: Krabbelkäfer, Libellen, Schmetterlinge

Kindergarten: Wühlmäuse, Waschbären

Vorschule: Frechdachse, Hort: Schlaue Füchse

 

Unser Team/ Familienzentrum

DAS SIND WIR:

DAS SIND WIR:

Tina Warncke: Leitung

Nicole Wandschneider, Nadine Päper, Bärbel Hermann: Krippe

Astrid Kiesewalter, Lena Kruse, Sarah Voigt, Anne Husen: Kindergarten

Lilo Becker, Susanne Liedtke: Hort

Marcus Becker: Servicekraft und Hausmeister

Susanne Stern: Servicekraft und Alltagshilfe

Bärbel Krause: Servicekraft und Reinigung

 

Wir verstehen uns als Familienzentrum. Wir sehen unsere Aufgabe darin, in jedem Moment den institutionellen Charakter zu überwinden und  Lebensraum für Begegnung zu werden, in dem die zum Kind gehörenden Personen auch ihren Platz bei uns haben. Unsere Kita ist ein Ort, an dem die Fragen, aber auch die Sorgen und Nöte der Familien auf offene Ohren stoßen und Unterstützung erfahren.

So gehören Sie als Familie mit zum Team.

Da in unserer Kita die Erzieher eine besondere Vorbildfunktion einnehmen, haben wir bei der Auswahl unserer Erzieher neben der erzieherischen Fachkompetenz besonderen Wert auf eine offene, liebevolle Art gelegt sowie auf Naturverbundenheit, Musikalität und Bewegungsfreude. Wir stellen jedem Kind eine verlässliche Bezugsperson an die Seite, die durch behutsamen Kontakt Bindung und Beziehung aufbaut.

Neben der Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin bringen unsere Erzieherinnen diverse Weiterbildungszertifikate mit; so zum Beispiel die Facherzieherin für Integration, Kneipperzieherin, staatl. anerkannte Heilerziehungspflegerin und Elternbegleiterin und Einiges mehr.

 

Unser Auftrag

Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer selbstbestimmten, eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit (§1 Abs.1 KJHG). Kinder bedürfen aus unserer Sicht der sozialen Einbindung in eine stabile und überschaubare Gruppe. Wir nehmen unseren Förderauftrag über Bildung, Erziehung und Betreuung des Kindes gemäß der gesetzlichen Vorschriften (KiFöG M-V, SGB VIII, BIKO M-V) wahr, um das Wohl der Kinder zu gewährleisten. Das Team ist geschult und hält sich bei Fällen von §8 a SGB VIII an die in jeder Gruppe griffbereit liegende Handlungsanweisung.

 

Pädagogischer Ansatz

Wir lehnen uns konzeptionell an Emmi Pikler (besonders für die Krippenkinder) und Rudolf Steiner an. Zu viel Spielzeug ist nach dieser Pädagogik wenig sinnvoll in Bezug auf die Entwicklung. Vielmehr soll der Kontakt der Erzieherin zum Kind, die Begegnung im Fokus der pädagogischen Ausrichtung stehen. Die kommunikative Ebene hat bei Emmi Pikler die höchste Bedeutung. Wir bauen unser Konzept auf vier Grundsäulen auf: Beziehungsvolle Pflege, autonome Entwicklung der Bewegung, Freies Spiel und Routinen.

Bei allen Punkten gilt, dass wir als Erzieher viel Zeit und Geduld mitbringen. Besonders in den ersten Monaten und Jahren des Lebens gilt es, Kinder zu behüten, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich selbst frei entfalten zu können. Bei vielen alltäglichen Aufgaben, wie dem Füttern, dem An- oder Ausziehen kommen wir Ihren Kindern nahe. Wir nutzen die Zeit aktiv für einen von Liebe und Respekt geprägten Umgang mit Ihrem Kind. So fördern wir die Entstehung von Vertrauen, welches für die spätere Entwicklung unerlässlich ist. Konkret heißt es,  bei allen Dingen, die notwendig sind, sprechen wir unsere Strolche direkt an und erklären die Dinge, auch, wenn die Kleinsten uns noch nicht verstehen  können. Wir zeigen auf bestimmte Gegenstände, die wir benutzen möchten  und geben unseren Kindern die Gelegenheit, diese in Augenschein zu nehmen. Wann immer es möglich ist, setzen wir in der Erziehung auf ein aktives Miteinander. So erhalten unsere Strolche stets die Gelegenheit, sich selbst einzubringen und bei Aufgaben zu assistieren. Sie lernen so zum Beispiel schon sehr früh beim Anziehen mitzuhelfen. Auch wenn sich dies anfänglich etwas schwierig gestaltet und sie sehr viel Zeit benötigen. Erfolgserlebnisse sind wichtig und beim nächsten Versuch wird es dann deutlich einfacher. Wir teilen unseren Alltag nicht in schöne Dinge und in Pflichten ein, sondern versuchen in jeder Situation unsere Strolche mit einzubeziehen und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken.

Routine schafft Sicherheit. Daher unterliegt unser Tagesablauf einer wiederkehrenden Struktur. Auch konkrete Tätigkeiten gestalten wir in einer gewissen Reihenfolge, sodass sich unsere Strolche darauf einstellen können.  Der Tagesablauf ist keineswegs minutengenau zu verstehen. Wir richten uns nach den Bedürfnissen der Kinder.

Jedes Kind hat sein eigenes Entwicklungstempo, welches wir akzeptieren.

Wir greifen nicht aktiv in die Entwicklung der Bewegung des Kindes ein (kein Aufrichten, in bestimmte Bewegung zwingen, Ziehen und Zerren). Wir fördern sie mittelbar durch Setzen von Impulsen, Gestalten eines zur Bewegung einladenden Umfeldes.

Das freie Spiel dient der Selbstverwirklichung. Unsere Kinder werden keineswegs allein gelassen. Eine intensive Beobachtung ist hier erforderlich, damit das freie Spiel von Erfolg geprägt ist. Kinder benötigen eine gute Spielumgebung sowie Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. Besonders Spielmaterialien wie Bauklötze, Tücher oder Bälle regen die Fantasie an und unterstützen das freie Spiel. Anregungen und Hilfestellungen seitens der Erzieher schließt das freie Spiel nicht aus.
 

Zum Bild vom Kind

Das Kind ist „ganz Sinnesorgan“. Alles was im Umkreis des Kindes geschieht, hat Bedeutung für seine Entwicklung. Wir gehen davon aus, dass seine Entwicklung in den Krippen- und Kindergartenjahren besonders durch sinnliche Wahrnehmung und Nachahmung geprägt wird. So wird seinem Bezugserzieher eine besondere Verantwortung zu Teil. Das Kind nimmt den Erzieher in seinen Handlungen wahr und das ist der Anknüpfungspunkt für das Kind. Denn in Handlungen und Taten drückt sich die Individualität des Erwachsenen für das Bewusstsein des Kindes viel intimer aus als in Anschauungen oder Erklärungen. Strukturen und Routinen werden so unbewusst zu inneren Gewohnheiten; sie werden fest verankert und helfen dem Kind bei seiner Entwicklung und darüber hinaus bis ins Erwachsenenalter hinein. Aber auch Werte und Normen, Mimik und Gestik, die innere Haltung des Erziehers prägen das Kind bewusst und unbewusst. Auch für die Entwicklung sozialer Fähigkeiten ist der Umgang der Erzieherinnen untereinander entscheidend. Äußerst treffend formulierte es der Dichter Novalis: „Das Menschsein lernt der Mensch nur am Menschen.“ Unsere Erzieher wissen um ihre Vorbildfunktion und bemühen sich stets entsprechende Höflichkeitsformen, Werte und Normen (Ehrlichkeit, Offenheit, Freundlichkeit, Fehlereingestehen, Loyalität, Teamfähigkeit, Freundschaft, Gefühle ausdrücken, Authentizität…) im Kitaalltag zu leben. Durch entsprechend gepflegte Gewohnheiten im Leben der Kinder entstehen entscheidende Kompetenzen „wie von selbst“: gegenseitiges Helfen beim Anziehen, immer wiederkehrende Beteiligung an hauswirtschaftlichen Tätigkeiten…

Das Kind als Sinneswesen wird in unserer Kita besonders in der Wahrnehmung mit sich und seiner Umwelt gefördert. Dies geschieht auf spielerische Weise, denn Spiel; besonders das freie Spiel, gilt als Entwicklungsmotor kindlicher Entwicklung.

Wir sehen Ihr Kind als ganzheitliches, körperliches, geistiges und seelisches Wesen. Wir sprechen die Kinder in all diesen Bereichen an und unterstützen ihre Entwicklung im Denken, Fühlen und Wollen.

Wir fördern musikalisch Beweglichkeit, Rhythmusgefühl und Kreativität des Kindes. Zu unserem Konzept gehören auch Bewegungen (Pantomime-Theater, Tanz, Gymnastik), wodurch die Kinder lernen auszudrücken, was durch Sprache nicht möglich ist. Wir vertreten die Ansicht, dass Kinder am besten durch Nachahmung und im Freispiel lernen. Wir legen daher neben festen Rhythmen und Routinen besonderen Wert auf das eigenständige Spielen und Handeln, in denen konkrete Anregungen durch uns möglich sind. Die Kinder erleben sich selbst und andere, so lernen sie effektiv und nachhaltig.
Organisation und feste Tages-, Wochen-, und Jahresabläufe bilden unseren Kitaalltag.

 

Thementage

In Abstimmung mit den Kindern und Erziehern werden wir immer mal wieder folgende Thementage veranstalten, die großen Spaß bringen. Keine abschließende Auflistung.

 

Natur:             Tag des Waldes/der Natur, Thema Natur, Experimente, Jahreszeiten, Kneipp, Basteln mit Naturmaterialien, z. B. Bauen eines Vogelhauses, Höhlenbau mit Ästen

  • Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung/ technische und naturwissenschaftliche Grunderfahrungen

Ort: Wald, Wiese, Wasserspielplatz

Bewegung:      Tag der Bewegung, Sport, Turnen, Tanz, Gymnastik, Gestalten von Bildern in Bewegung

  • Körper, Bewegung, Gesundheit und Prävention

Ort: Turnhalle, Wald, an der frischen Luft

Musik:             Tag der Musik, Singen, Tanzen, Instrumentieren, Bewegung, Malen/Kreativübungen zu Musik und Gesang

  • Musik, ästhetische Bildung und bildnerisches Gestalten

                        Ort: an der frischen Luft, im Gruppenraum, auf den Spielplätzen

Fantasie:         Tag der Fantasie/Märchen, Tag der Verkleidung, in Rollen schlüpfen, Märchen, Malen/Basteln nach eigener Fantasie, Geschichten dazu ausdenken

  • Kommunikation, Sprechen und Sprache

Freitage:         Spielzeugtag, für alle Gruppen gleich, untereinander kann in den Gruppen getauscht werden, einzelne wechselnde Kinder aus älteren Gruppen backen mit einer Erzieherin für die Kita, jedes Kind darf ein Spielzeug von zu Hause mitbringen, Freispiel, Einbeziehung digitaler Medien, Hörspiele, Rezepte aus dem World Wide Web heraussuchen…

  • Medien und digitale Bildung

                        Ort: Gruppenräume, Flure, Spielplätze

 

Durch die Thementage werden alle Bereiche der kindlichen Entwicklung und der zu fördernden Bereiche laut der Bildungskonzeption für 0- bis 10- jährige Kinder Mecklenburg-Vorpommern angesprochen.

 

Alltagsintegrierte Sprachbildung und Kommunikation

Mit alltäglicher Selbstverständlichkeit leben und erleben die Kinder Sprache, denn unser Alltag ist erfüllt mit Liedern, Geschichten, Reimen und Scherzen. Durch die von uns intensiv geförderten Beziehungen und die starke Bindung, die zwischen Kind und Erwachsenem entsteht (Bezugserzieher), überträgt sich Sprache nebenbei, meist wie von allein. Kinder, bei welchen ein besonderer Förderungsbedarf zu erkennen ist, erhalten von uns eine verstärkte Aufmerksamkeit und gegebenenfalls Förderung im sprachlichen Bereich.

Personale und sozial-emotionale Entwicklung, kultursensitive Kompetenzen und elementares mathematisches Denken passieren im Alltagsgeschehen und werden wie selbstverständlich unbewusst mitgefördert und angesprochen.

Diese wöchentliche wiederkehrende Struktur bietet unseren Strolchen Sicherheit, Gewohnheiten und dadurch Geborgenheit und Vertrauen.

 

Naturerleben, Nachhaltigkeit, Werteorientierung und Religiosität

 

Staunen ist ein Moment der Zeitlosigkeit und der völligen Hingabe, es schafft höchste Aufmerksamkeit und Konzentration. Geschichten, Verse, die das Kind immer wieder zum Staunen bringen, kleine alltägliche Wunder wie ein Sonnenstrahl gebrochen im Kristall, der uns den Regenbogen bringt, Zeit und Ruhe, uns selbst zu erfahren und die „kleinen“ Dinge wie Käfer zu betrachten und zu bestaunen, fördern die Entwicklung der Ehrfurchtskräfte, die der Liebe am nächsten stehen und so als Grundlage für Wertschätzung des Lebenden vom Kind erworben werden können. Wir erkennen die Schönheit, die Bedeutung der Natur und, dass wir sie schützen müssen.

 

Der Wochenplan wird altersgerecht angepasst. Besonders in der Krippe wird zunächst ein Vertrauensverhältnis aufgebaut und ein sicherer Raum für unsere Kleinsten geschaffen. Stück für Stück bahnen wir dann unseren Wochenplan an.

 

Tagesablauf

Das Kind braucht Orientierung in Raum und Zeit, eine feinfühlige Wahrnehmung seiner Bedürfnisse und liebevolle Versorgung. Auch unser Tagesablauf folgt einem wiederkehrenden Ablauf. Er wird bestimmt durch Lieder, Sprüche und immer wiederkehrende Rituale. So erfährt das Kind Sicherheit, Schutz, Halt, Fülle, Geborgenheit, Kraft, Wiedererkennen, Ordnung und Orientierung. Die Bezugserzieher achten auf ihre Kinder und können bei abweichendem Verhalten sofort reagieren und Konflikte oder Probleme können bereits aufgelöst werden bevor sie sich verhärten.

 

Ablauf Krippe und Kindergarten und Vorschule

6:00- 7:45 Uhr Ankommen, Kuscheln, Freispiel

8:00 Uhr Frühstück je nach Wetterlage auch an der frischen Luft

9:00 Uhr Morgenkreis, Gesang, Bewegung

9:15 Uhr Angebot zum Thementag/ Vorschulangebot

11:20 Uhr Mittagessen je nach Wetterlage auch an der frischen Luft

11:50-13:30 Uhr Ruhephase, Geschichte wird gelesen, beruhigende Klänge

14:10 Uhr Vesper

14:30- 16:30 Uhr Freispiel an der frischen Luft, Kuscheln im Gruppenraum

 

Durch das freie Spielen werden alle Bereiche kindlicher Entwicklung individuell gefördert ohne, dass es dem Kind bewusst ist.

Der Tagesablauf wird alters- und entwicklungsbezogen angepasst. Die Möglichkeit für unsere Kleinsten zu ruhen und zu schlafen ist auch außerhalb der Mittagsschlafzeit gegeben und wird berücksichtigt.

 

Ablauf Hort

Die Hortkinder gehen von der Bushaltestelle selbständig in die Kindertageseinrichtung.

13:45 Uhr Hausaufgabenzeit der ersten Klasse und anschließende Kontrolle (bitte noch einmal selbst zu Hause auf Richtigkeit prüfen, wir geben uns dennoch größte Mühe, Lesehausaufgaben werden in der Häuslichkeit erledigt)

anschließend Freispiel

Ein- bis zweimal die Woche findet ein Angebot im Hort statt, welches die Kinder jahreszeitbezogen wählen (Vogelhausbau, Waldausflug, Wasserspielplatz, backen …)

 

Die Kinder der Klassen 2 bis 4 kommen gegen 14:30Uhr an der Bushaltestelle an und gehen selbstständig in den Hort. Ihre Hausaufgabenzeit beginnt 14:45Uhr.

 

Als Gemeindekindertagesstätte ist unsere Kita eng mit der Gemeinde verknüpft. So führen wir regelmäßige Veranstaltungen mit der Feuerwehr in Groß Laasch durch, besuchen den Bäcker und Schlachter und vieles mehr. Lieder und Tänze oder auch Vorlesungsnachmittage teilen wir gerne mit unseren Senioren.

 

Die Jahreszeiten

Die Jahreszeiten spielen in unserem Konzept eine präsente Rolle. Sie bestimmen den Alltag und die Gestaltung der Gruppenräume und Flure. Daran passen sich die Spielangebote für die Strolche an. Gespielt wird hauptsächlich mit Naturmaterialien, wie Holz, Wolle, Filz, Papiere. Im Herbst kommen dann Kastanien, Blätter und Eicheln zum Einsatz. Die Einbeziehung der Jahreszeiten führt den Kindern aktiv und bewusst den Wechsel der Jahreszeiten vor Augen. Es finden zu jeder Jahreszeit passende Feste statt.

 

Das kindliche Spiel

Das Spiel unterliegt keinem vorgegebenen Zweck, keiner äußeren Ordnung und entwickelt sich allein aus dem intrinsischen Impuls des Kindes heraus. Im Spiel durchläuft das Kind alle Entwicklungsstufen; es lernt sich selbst und seine Umwelt kennen, experimentiert und gewinnt die Sicherheit, die es benötigt, um dann soziale Kontakte zu knüpfen und sich in verschiedenen Rollen auszuprobieren.

Unsere Strolchen bespielen Schwungtücher, Holzklötzer, Äste, Holzscheiben, Stämme, Baumrinde, Blätter, Kastanien, Eicheln, Steine, Haushaltsgeräte, Wollspielzeug, Filzpuppen usw.. Unser Spielmaterial ist von uns getestet und für jedes Fantasiespiel geeignet. Regeln und Grenzen sind im Spiel durch entsprechende Vorbilder erlebbar und für ein Kind gut zu begreifen. Wir als Erzieher sitzen genauso auf dem Boden, auf dem Holz, unter den Bäumen, Tischen und Bänken wie Ihre Kinder. Uns ist neben gepflegten Umgangsformen, Werte- und Normen- vorleben wichtig, dass Ihr Kind die Freude, das Staunen für kleine und große Wunder und seine Fantasie nicht verlernt (Regenbogen, Wolkentiere…).

 

Räumliche und materielle Umgebung des Kindes

Unser Team legt großen Wert auf eine verlässliche Umgebung, die ein Kind braucht, um frei spielen zu können und unmittelbar in Handlungen zu kommen. Wir achten darauf, dass die Dinge an ihrem Ort liegen und in Ordnung sind. Die Umgebung passen wir so an, dass sie den Bedürfnissen des Kindes entspricht, ohne, dass es das Kind bemerkt. Am Ende eines Freispiels im Übergang zu einer geführten Tätigkeit sind die Kinder mit am Aufräumen beteiligt.

Die Spielmaterialien, mit denen die Kinder spielen, bieten einen großen Gestaltungsrahmen, sodass der kindliche Zugriff möglichst wenig bestimmt oder eingeengt wird. Kisten mit Kastanien, Eicheln, Steinen, Zapfen, Obstkernen, Wurzelhöhlen, Aststücke, Muscheln usw. gehören zu unserer Kitaausstattung sowie Tücher in verschiedenen Farben und Größen, Orff- Instrumente und Bretter.

 

Zum Bild des Erziehers in unserer Kita

Dem Pädagogen kommt die entscheidende Aufgabe im erzieherischen Geschehen zu. Unser Leitmotiv besteht darin, dass das Kind den Erwachsenen nachahmend als Vorbild sucht. Das Wesen des Erziehers, seine Persönlichkeit, seine Haltung sind Garant für die Qualität der Begegnungen und der Erziehungsarbeit mit den Kindern. Ausschlaggebend ist hier die eigene erarbeitete Haltung, Gewohnheiten und Selbstverständlichkeiten, weniger die intellektuelle Anschauung oder das erworbene Wissen des Erziehers. Der Pädagoge wirkt in der Begegnung mit dem Kind durch die Person, die er ist und nicht durch das was er weiß oder sich als isolierte Fähigkeit angeeignet hat. Dies schließt nicht aus, dass die Erarbeitung von Wissen und der Erwerb von definierten Fähigkeiten nicht auch Etappen auf dem Weg zu tieferliegenden Haltungen sein können. Unsere Erzieher begegnen den uns anvertrauten Strolchen mit Achtung, Wertschätzung und Liebe. Denn nur, wenn unsere Kinder Liebe und Zuwendung erfahren, können Verantwortung und Verbindlichkeit erfahren werden. Die Kinder benötigen in diesem Alter die Bestätigung der Erfahrung, dass die Welt gut ist, beziehungsweise, dass die Welt der Ort ist, in der der Mensch das Gute ständig neu verwirklichen kann. Bei uns hat jedes Kind einen Ort, an dem alles was es sagt und tut, ernst und wichtig genommen wird. Konkreter ausgedrückt bedeutet es, dass unsere Erzieher den Raum, die Rahmenbedingungen vorgeben, unsere Strolche in eine Tätigkeit führen und dennoch Raum lassen, in dem freies Spiel möglich ist. Die Erzieher setzen Impulse, leiten bei Bedarf an, unterstützen und helfen. Sie geben den Ablauf des Tages, der Woche vor und gehen dabei auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder ein.

 

Beziehung zwischen Eltern und Erziehern

Unser sozialer Auftrag ist es, wechselseitig weitestgehend Transparenz für alle Beteiligten zu gewährleisten. Dies gilt besonders für die Erziehungspartner Eltern. Zum Leben unserer Kindertagesstätte gehört daher ein regelmäßiger Austausch zwischen Eltern und Erziehern in den sogenannten „Tür- und – Angelgesprächen“ und zusätzlich in den mindestens zweimal jährlich stattfindenden Elternversammlungen. Unser Grundanliegen ist es, in der jeweiligen und damit gemeinsamen Verantwortung für das Schicksal des Kindes das eigentliche Motiv der Zusammenarbeit mit den Eltern zu sehen. Nicht Belehrung über den „richtigen“ Erziehungsansatz, das „richtige“ Spielzeug, das „richtige“ medienpädagogische Verhalten usw. sind bedeutsam, sondern die Begegnung und Zusammenarbeit um des Kindes Willen. Offenes Kommunizieren ist der Schlüssel.

 

Eingewöhnung

Zunächst findet ein erstes Aufnahmegespräch zwischen den Eltern/den Bindungspersonen und der Einrichtungsleitung statt. Anschließend begehen wir die Einrichtung und klären auftretende Fragen. Die Eltern bekommen dann ihre Unterlagen (Anamnesebogen, Vertrag Essensanbieter, Betreuungsvertrag der Kita…) zum Ausfüllen mit in die Häuslichkeit. Wenn alles bei uns eingereicht ist und der Bescheid vom Jugendamt über den Platz (nur bei einem Ganztagsplatz) vorliegt, kann die Eingewöhnung starten.

Die Eingewöhnung in unseren Kindergarten erfolgt nach dem Berliner Modell.

Wir beziehen Eltern bewusst in den Eingewöhnungsprozess ein, da er für das Wohlbefinden des Kindes in der Einrichtung und für die zukünftige Entwicklung des Kindes von entscheidender Bedeutung ist. Kinder bauen in ihren ersten Lebensmonaten besondere Beziehungen, Bindungsbeziehungen, zu den Personen ihrer engsten Umgebung auf. Besonders in Stresssituationen (z.B. fremde Personen, fremde Umgebung) benötigen Kinder die Anwesenheit solcher Bindungspersonen, um ihr „inneres Gleichgewicht“ zu halten oder wieder herstellen zu können. Die bloße Anwesenheit der Eltern im Raum genügt, um für das Kind eine „sichere Basis“ zu schaffen, zu der es sich jederzeit zurückziehen kann, wenn es sich überfordert fühlt.
Je nachdem wie stark das Kind beunruhigt war, findet es im engsten Körperkontakt durch Berühren der Bindungsperson oder auch schon durch bloßen Blickkontakt sein inneres Gleichgewicht wieder. Oft schon nach wenigen Augenblicken löst sich das Kind wieder und setzt seine Erkundungstätigkeit fort. Wir drängen das Kind nicht, sich wieder zu lösen. Durch die Unterstützung der Eltern baut das Kind innerhalb kurzer Zeit eine bindungsähnliche Beziehung zur Erzieherin auf, so dass sie die Funktion der „sicheren Basis“ für das Kind in der Krippe/im Kindergarten übernehmen kann. Der Aufbau solcher Beziehungen dauert in der Regel zwischen sechs und vierzehn Tagen. Im Einzelfall länger. Die Eltern bleiben die Hauptbindungspersonen.

 

Verlauf der Eingewöhnungszeit

1. Tag

Zu Beginn steht eine dreitägige Grundphase, während dieser sich ein Elternteil mit dem Kind zusammen im Gruppenraum aufhält. (Es kann auch eine Oma/ein Opa sein, mit der/dem sich das Kind gut versteht). Die Bindungspersonen sind nur Gäste, die gemeinsam beim Spielen dabei sind. Die Erzieherin versucht vorsichtig Kontakt zum Kind aufzunehmen, ohne es zu drängeln.

 

2. und 3. Tag

Die Erzieherin versucht über Spielangebote mit Ihrem Kleinen zunehmend Kontakt aufzunehmen und immer wieder mit dem Kind ins Gespräch bzw. in Blickkontakt zu kommen. Die Eltern gehen mehr und mehr in die passive Rolle und halten sich in einer stillen Ecke auf. In den ersten Tagen kommen sie mit ihrem Kind nur einige Stunden am Tag in die Krippe. In den ersten drei Tagen sollte kein Trennungsversuch gemacht werden, selbst wenn Papa oder Mama nur kurz den Raum verlassen wollen, nehmen sie ihr Kind mit. Auch Essen und Wickeln sollte in diesen Tagen vom Elternteil durchgeführt werden, damit vertraute Aktivitäten auch mit der neuen Umgebung in Verbindung gebracht werden. Die Erzieherin ist dabei Zuschauerin und unterstützt die Eltern bei den Vorbereitungen. Durch ihre Anwesenheit lernt das Kind, die Erzieherin mit den Aktivitäten in Verbindung zu bringen.

 

4. Tag

Es findet ein kurzer Trennungsversuch statt. Wenn das Kind sich einem Spiel zugewandt hat, verabschieden Vater oder Mutter sich und verlassen den Raum, bleiben aber in der Einrichtung. Kann sich das Kind nicht innerhalb weniger Augenblicke wieder beruhigen, werden Vater oder Mutter wieder in den Raum geholt.

5. Tag:

Wir dehnen diesen Trennungsversuch über einen längeren Zeitraum aus. Macht das Kind einen ausgeglichenen Eindruck, können auch Pflegemaßnahmen mit einer größeren Distanz zu den Eltern durchgeführt werden.

 

2. Woche

 In der zweiten Woche dehnen wir den Aufenthalt in der Krippe aus und verlängern die Trennungszeiten. Lässt sich das Kind auf erste Trennungsversuche am vierten Tag nicht ein, verlängern wir die Grundphase des sich Kennen Lernens und sie beginnt erst in der zweiten oder dritten Woche.

 

Ende der Eingewöhnung

 

Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn die Erzieherin das Kind trösten kann.

Setzt sich das Kind aktiv mit seiner Umwelt auseinander und lässt sich in Belastungssituationen von der Erzieherin trösten und wendet sich ihr zu, hat die Erzieherin die Funktion der „sicheren Basis“ übernommen.

Wir legen Wert darauf, dass sich die Eltern von ihren Kindern verabschieden, wenn sie ihr Kind bringen.  Ohne Abschied wird das Vertrauen des Kindes zu ihrer Bindungsperson aufs Spiel gesetzt und Eltern müssen damit rechnen, dass das Kind sie nach solchen Erfahrungen nicht mehr aus den Augen lässt oder sich vorsichtshalber an seine Eltern klammert, um ein unbemerktes Verschwinden zu verhindern. Daher sind kurze Abschiede wichtig. Vertraute Dinge, wie z.B. ein Kuscheltier oder ein Schmusetuch darf das Kind gern mitbringen.

 

Qualitätssicherung und -entwicklung der pädagogischen Arbeit

 

Qualitätsentwicklung erfordert eine eigenverantwortliche Beteiligung von Eltern, dem Träger und den Erziehern, sowie die Vernetzung mit der öffentlichen Verwaltung (Fachdienst Jugend und Fachdienst Gesundheit des Landkreises LWL-PCH). Durch unsere Kita erfolgt die Qualitätssicherung und -entwicklung durch die stetige Fortschreibung der Konzeption, Planung und Dokumentation der pädagogischen Arbeit, Arbeit mit Projekten und Angeboten. Wir reflektieren uns als Erzieher und Teammitglieder im Kollegium und werten unsere Arbeit aus. Pädagogische Ziele sind präsent und werden fortlaufend an die Kinder individuell angepasst. Unser gesamtes Team nimmt jährlich an Fortbildungen zu Weiterbildungszwecken teil. Regelmäßiges Studium von Fachliteratur und Weitergabe an die Erzieher ist Teil des Aufgabenkataloges der Leitung.